TRZ Plus Comfort o.W. / red

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SHEV staircase control unit TRZ Plus Comfort o. W. 24 V DC control units for electromotive smoke extraction and daily ventilation. Preferably for use in stairwells

 Advantages / features:

  • Max. 2 A current output
  • Color: yellow
  • Without maintenance timer
  • Integrated ventilation button and SHEV control point
  • Including the "daily ventilation" function
  • One SHEV group (RG) and one ventilation group (LG)
  • PC service port interface for extended configuration options
  • Built-in power supply 230 V AC/24 V DC, emergency batteries and charging unit for 72 hours of operational readiness in the event of a power failure
  • Optionally available as a flush-mounted version
  • TÜV type-tested
  • Tested in accordance with EN 12101-10

Material:

  • Plastic housing for surface mounting

Connection options:

  • 24 V DC drives with own load or limit switching with a total current consumption of max. 2 A
  • 10 SHEV control points RBH/3A...
  • 10 automatic detectors in 2-wire technology
  • 10 external ventilation open/stop/close buttons (with or without open display)
  • 24 V DC siren or flashing light, max. 100 mA
  • One connection each for potential-free signaling: SHE triggered (NO contact) and fault (NC contact); 24 V / max. 0.5 A
Color: Red
Application of the central: SHE & Ventilation
Output current [A]: 2
Spannung Steuerung: 24 V DC
Control Type: Treppenraumzentrale
Approvals and certificates: DIN EN 12101-10, TüV type tested
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Wartungstimer

Warum fangen die RWA-Zentralen nach 12 Monaten an zu blinken? 

Wenn der Wartungstimer einer RWA-Zentrale aktiv ist, soll dieser auf eine erforderliche Anlagenwartung aufmerksam machen. Da die Wartung mindestens 1x jährlich durchzuführen ist, erinnert die Steuerung selbstständig daran, diese Wartung durchführen zu lassen. 
Da die ständige Betriebsbereitschaft der Anlage nur durch eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung gewährleistet werden kann, ist diese Erinnerungsfunktion wichtig für die zu schützenden Menschen und Sachwerte. 

Wartung von Rauch-und Wärmeabzugsanlagen

Warum und wie häufig muss eine RWA-Anlage gewartet werden? 

  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sind Sicherheitsanlagen und dienen im Falle eines Brandes dem Schutz von Menschen und Sachwerten. Die ständige Betriebsbereitschaft der Anlage kann nur durch eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung der technischen Bauteile gewährleistet werden. Daher müssen RWA-Anlagen mit ihren Betätigungs- und Steuerelementen, Öffnungsaggregaten, Energiezuleitungen und ihrem Zubehör in regelmäßigen Zeitabständen nach Angabe des Herstellers, mindestens jedoch jährlich, auf Funktionsfähigkeit und Betriebsbereitschaft geprüft, gewartet und nach Erfordernis instand gesetzt werden. 

Vom Betreiber ist zwischen diesen Wartungsintervallen mindestens eine Sichtkontrolle durchzuführen, die, ebenso wie alle Wartungen und Instandsetzungen, im Betriebsbuch der RWA-Anlage dokumentiert werden müssen. 

Indem der Betreiber durch die regelmäßige, fachgerechte Wartung seiner RWA-Anlagen für deren Funktionsfähigkeit Sorge trägt, verringert er ganz entscheidend die tatsächliche Schadensgefahr und zugleich sein Haftungsrisiko im Schadensfall. Er kann jederzeit dokumentieren, dass er seiner Verpflichtung, die RWA-Anlagen einsatz- und betriebsbereit zu halten, nachgekommen ist. 

RWA-Anlagen installieren und instandhalten

Welche Qualifikation muss eine Fachfirma nachweisen, die RWA installiert und instand hält? 

Installations- und Wartungsarbeiten dürfen nur von für die jeweilige RWA-Anlage qualifizierten Fachfirmen durchgeführt werden. Ein Facherrichter für Sicherheitstechnische Anlagen muss daher einen gültigen Sachkundenachweis für das zu errichtende bzw. zu wartende Produkt des entsprechenden Herstellers vorweisen können. 

Für elektrische RWA-Anlagen ist desweiteren mindestens der Nachweis einer Elektrofachkraft erforderlich. 

Nur eine fachgerecht projektierte, ausgeführte und gewartete Rauch- und Wärmeabzugsanlage kann im Ernstfall ihren hohen Schutzgrad erfüllen.

Wartungstimer zurücksetzen

Warum kann ich den Servicetimer nicht selbst ausschalten? 

Die Funktionsbereitschaft Ihrer Anlage hat höchste Priorität! Daher ist es uns auch wichtig, dass die Erinnerung zur Wartung nur dann abgeschaltet werden kann, wenn die Anlage entweder durch bestens ausgebildetes Personal betreut wird oder der Betreiber über seine Pflicht, die Anlage funktionsbereit zu halten, von uns informiert wurde. Sehr oft kommt es nämlich vor, dass ohne eine Erinnerungsfunktion auf die Sicherheitsanlagen vergessen wird und diese dann trotz Anschaffungskosten und der Anforderung Schutz für Menschen und Sachwerte zu gewährleisten, gar nicht funktionstüchtig sind. Dies wiederum kann im Ernstfall fatale Auswirkungen für alle Beteiligten bedeuten. 

E30-Verkabelung bei RWA-Anlagen

Muss bei RWA-Anlagen eine E30-Verkabelung erfolgen oder kann man diese mit einer Rauchmelder-Überwachung kompensieren?

Für natürliche Entrauchungsanlagen ist ein Funktionserhalt der Klassifizierung E30 grundsätzlich ausreichend. Diese Leitungen müssen entsprechend der DIN 4102 Teil 12 geprüft und zugelassen sein und die Verlegung muss nach Vorgaben der Leitungshersteller mit den entsprechenden Befestigungsmaterialien erfolgen. 

Wenn bei RWA-Anlagen allerdings alle Leitungen, Verteiler und die Steuerung vollflächig durch Rauchmelder überwacht werden und die Melder bei Rauchdetektion die Anlagen automatisch auslösen, kann die E-Verkabelung ohne Funktionserhalt ausgeführt werden. Jeder andere leitungsführende Raum bzw. der Raum mit der RWA-Zentrale muss dann aber einen (oder mehrere) separaten Rauchmelder aufweisen. 

Es können allerdings schutzzielbedingt in Gebäuden mit hohem Gefährdungspotenzial) für RWA-Anlagen auch baurechtliche Vorgaben bzgl. einer E60 oder E90 Verkabelung vorliegen, z. B. für Sonderbauten wie Krankenhäuser. 

In jedem Fall ist es empfehlenswert, die Verlegeart der Leitungen zuvor mit den zuständigen Behörden abzusprechen. 

Bedienstellen verdrahten

Ist es möglich, Notauslösetaster parallel (sternförmig) an eine RWA-Zentrale anzuschließen?  

Ja, das ist grundsätzlich möglich entspricht aber NICHT den Vorgaben. 

Oftmals erfolgt die Verkabelung NICHT gemäß den Vorgaben „linienförmig, sondern es wird jeweils eine Leitung von jedem RWA-Taster zur Zentrale verlegt. Dieses nennt man im Allgemeinen „sternförmige Verkabelung“. Hierbei ist es mit 6 Adern pro Auslösetaster nicht möglich alle Leitungen (Auslösekontakt „Masse“ und „Auf“ = Adern 1 und 3 im Taster) zu überwachen. 

Wenn allerdings 8 Einzeladern vorhanden sind, kann der Auslösekreis (bzw. -kontakt) vom Taster wieder zur Zentrale zurückgeführt und auf den nächsten Taster (und ggf. weiter vom zweiten zum dritten usw.) durchgeschliffen werden. Alle weiteren Adern für die 3 Anzeigen und die Taste ZU werden parallel in der Zentrale aufgelegt. Bei dieser Variante bleiben alle Funktionen erhalten inkl. der Überwachung. 

Hinweis: Überschreiten Sie bitte nicht die maximal zulässige Leitungslänge. 

Wind- und Regenmelder anschließen

Ist es möglich, einen Wind- und Regenmelder an mehrere Steuerzentralen anzuschließen?

Ja, das ist möglichJe nach Anzahl der Zentralen entweder über ein Gruppensteuergerät (WRZ 10M-1G, max. 4 Stück) oder aber durch Kaskadierung des Wind-Regen-Signals von einer Masterzentrale auf mehrere Slavezentralen. Für detaillierte Informationen sprechen Sie uns an. 

VdS-Nachttriggern

 Funktion VdS-Nachttriggern bei Antrieben „Auf“ bei einer Alarmauslösung.

Um das Öffnen der Antriebe bei Alarmauslösung auch unter ungünstigen Umständen (z.B. bei angefrorenen Dichtungen) sicherzustellen, wird der „Auf-Befehl“ über einen Zeitraum von 30 Minuten nachgetaktet. Die Antriebe fahren 2 Minuten in Richtung „AUF“, kurz in Richtung „ZU“ und anschließend wieder 2 Minuten in Richtung „AUF“. Dieser Vorgang wird zyklisch in den 30 Minuten wiederholt. 

Antriebslinien Abschaltzeit

Warum wird an meiner Steuerung die Antriebslinien-Abschaltzeit im RWA-Fall nicht eingehalten? 

as liegt an der voreingestellten Funktion “Nachtakten”.  
Für Anlagen, die nach VdS-Richtlinien errichtet werden müssen, ist diese Funktion zwingend vorgeschrieben. 

Um das Öffnen der Antriebe bei Alarmauslösung auch unter ungünstigen Umständen (z. B. bei angefrorenen Dichtungen) sicherzustellen, wird der „Auf-Befehl“ über einen Zeitraum von 30 Minuten nachgetaktet. Die Antriebe fahren also 30 Minuten lang alle 2 Minuten kurz in Richtung „ZU“ und anschließend wieder in Richtung „AUF“. 

Stromstärke einer Lüftungs-/RWA-Gruppe

Max. Stromstärke einer Lüftungs-/RWA-Gruppe in Modulzentralen? 

Bei Kingspan STG-Modulzentralen ist die Stromstärke einer Lüftungs- oder RWA-Gruppe nicht relevant.  Zu beachten ist die Belastung der entsprechenden Motorkreise/-linien. Diese können bei der MZ3 konfigurationsabhängig mit bis zu 20 Ampere belastet werden. Diese Motorkreise/-linien können beliebigen Lüftungs- oder RWA-Gruppen zugeordnet werden. 

Energieversorgung der RWA

Ist für die Energieversorgung der RWA ein separater Stromkreis notwendig?

Ja, es ist ein separater Stromkreis für RWA mit eigener Absicherung erforderlich.

Allgemein - E30-Verkabelung erfolgen

Muss eine E30-Verkabelung erfolgen oder kann man diese mit einer Rauchmelder Überwachung kompensieren?

Wenn alle Leitungen/Verteiler/Steuerung vollflächig bei RWA-Anlagen mit natürlichem Auftrieb durch Rauchmelder überwacht werden (und die Melder bei Rauch die Anlagen automatisch auslösen), ist die E-Verkabelung ohne Funktionserhalt aus-führbar.

Antwort: © BHE

Allgemein - Kabelverlegung in Treppenräumen zu beachten

Was ist bei der Kabelverlegung in Treppenräumen (Flucht- und Rettungswege) gemäß LAR (Leitungs-Anlagen-Richtlinie) zu beachten?

Eine offene Verlegung von brennbaren Leitungen in Rettungswegen ist nur dann erlaubt, wenn die Leitungen ausschließlich der Versorgung der (Treppen-) Räume und Flure dienen oder diese Leitungen nichtbrennbar sind. Bei einer offenen Verlegung in Verbindung mit ElektroInstallationskanälen oder -rohren müssen diese aus nichtbrennbaren Baustoffen ausgeführt sein.
Bei der Verlegung von Leitungen in Rettungswegen (notwendige Treppenräume, Ausgängen ins Freie und notwendigen Fluren) von Mehrfamilienhäusern ist zu beachten: Leitungen, welche zur Versorgung des Rettungsweges dienen (Beleuchtungskabel, Brandmelde- und Alarmierungskabel, Kabel für Sicherheitsbeleuchtung), dürfen offen verlegt werden. Kunststoffkabelkanäle / Rohre sind auch bei einer offenen Verlegung nicht zulässig.

ACHTUNG: Schutzziel beachten! In Gebäuden mit hohem Gefährdungspotential kann auch hier eine brandschutz-technische Einhausung erforderlich werden. Alle anderen Leitungen, die nicht zur Versorgung des Rettungsweges dienen, müssen brandschutztechnisch eingehaust werden. 
Leitungen, welche zur Versorgung des Rettungsweges dienen, sind gemäß LAR zu verlegen
- unter Putz

- auf Putz im nichtbrennbaren Installationsrohr oder -kanal. Zur Befestigung sind zugelassene Dübel (z. B. Stahldübel) zu verwenden

- mit Nagel-, Bügel- oder Klemmschellen. Sie dürfen nach LAR brennbar sein. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, da die Kabel bei Temperatureinwirkung herabfallen und den Rettungsweg versperren können.

Zusammenfassung
- halogenfrei ersetzt nicht die Vorschrift (NICHT BRENNBAR)
- Kunststoffkabelkanäle sind in Rettungswegen nicht zulässig.
- Es wird empfohlen, die nichtbrennbaren Elektro-Installationskanäle oder -rohre durch zugelas-

sene Dübel (z. B. Metalldübel) brandsicher zu befestigen.
Wichtiger Hinweis: Die vorgenannten Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf den Abschnitt "3.2 Elektrische Leitungsanlagen" aus der MLAR und nicht auf den Abschnitt "5 Funktionserhalt von elektrischen Leitungsanlagen im Brandfall". Die evtl. Forderungen nach E30/E90-Verkabelungen (d. h. Kabel mit Funktionserhalt) bleiben davon unberührt; d. h. auch die entsprechende Verlegeart und -weise gemäß Zulassung

Antwort: BHE

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